2014 Jubiläumstreffen der 1964er Fernmeldelehrlinge am 16. Mai 2014 in Gießen.
Am 16. Mai trafen sich bei ausgezeichnetem Sonnenwetter 25 ehemalige Fernmeldelehrlinge vom Fernmeldeamt Giessen im Biergarten des Gießener Marinevereins.
Vor 50 Jahren, am 1. April 1964, begann die Ausbildung in den eigenen Lehrwerkstätten der Deutschen Bundespost und nach 3½ Jahren endete für alle Beteiligten dieser Lebensabschnitt mit der Gesellenprüfung.
Nach dieser langen Zeit war dies für viele das erste Wiedersehen. Entsprechend lebhaft war der Meinungsaustausch und die Erinnerungen an die Lehrzeit. Von den ehemals 40 Lehrlingen leben zwar die meisten noch im Bereich des ehemaligen Fernmeldeamtes. Doch hat es auch einige bis nach Süddeutschland und an die Nordseeküste verschlagen. Mit einer Schweigeminute gedachte man den 5 Kollegen, die bereits verstorben sind.
Übereinstimmend war der Wunsch nach einem weiteren Treffen. Auch soll ein Fotoband mit den bildlichen Erinnerungsstücken aus der Lehrzeit erstellt werden.
Die Veranstaltung wurde vom Seniorenbeirat der Telekom Giessen (www.sbr-giessen.de) organisiert und begleitet.

 

2013 Jahrgangstreffen der 1962er Fernmeldelehrlinge am 13. und 14. April 2013 in Darmstadt.
Am Samstag, dem 13. April 2013, traf sich eine Gruppe des Lehrjahres 1962-1965 bei Bernd Weber in Darmstadt. Bernd hatte anlässlich des ersten Treffens am 02. Mai 2012 nach Darmstadt eingeladen.
Nach der Begrüßung durch Bernd in seinem Weinfachgeschäft, besuchten wir einen Sammler von alten Telefonen und Fernmeldeeinrichtungen. Er ist Arzt in einer Darmstädter Klinik und hat in seiner Wohnung eine funktionierende Vermittlungsstelle aufgebaut.
Danach begannen wir unseren Stadtrundgang. In der Innenstadt befinden sich das Alte Rathaus, der Luisenplatz mit dem Langen Ludwig (Ludwigsmonument), das Schloss am Marktplatz, der Mollerbau, die Ludwigskirche (die katholische Hauptkirche der Stadt), die Pauluskirche, die Stadtkirche (evangelische Hauptkirche der Stadt), der Weiße Turm, das alte Pädagog (ehemalige Lateinschule) und das Kongresszentrum „darmstadtium“.Das Darmstadtium ist geeignet für internationale Kongresse und Konferenzen, repräsentative Empfänge, Messen, Kultur- und Konzertveranstaltungen und andere Events. Während der Bauarbeiten entdeckte man im Westen Teile eines historischen Wehrturms. Dieser wurde – wie auch Teile der mittelalterlichen Stadtmauer – in das Darmstadtium integriert und soll einen Kontrast zur modernen Architektur bilden.
Vor der Darmstädter Stadtbibliothek steht heute ein „Datterich-Brunnen“ mit beweglichen Figuren der Hauptcharaktere des Stückes.
Der Vortex Garten, ein Privatgarten, zusammen mit dem „Haus Hubertus“ im Jahr 1921 gebaut, ist die Grundlage für eine neue Form der „heiligen Topographie“, eine Hommage an das Leben Reformbewegung, die sich als Alternative zum Kommunismus und Kapitalismus versteht. Der Begriff „Vortex“ bezeichnet einen Wirbel oder wirbelnde Bewegung. Der Vortex-Garten spiegelt die Sehnsucht nach einem Ort, wo Energien die im Unsichtbaren walten, erinnert und gesammelt werden und dann beim Reflektieren darüber vielleicht in Erscheinung treten.
Die Geschichte Darmstadts wird in verschiedenen kleinen Museen wach gehalten: Das Altstadtmuseum im Hinkelsturm, dem letzten Wehrturm der Stadt, erinnert an die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Altstadt Darmstadts u. a. mit einem eindrucksvollen Modell der Altstadt von 1930.
Die Mathildenhöhe, mit 180 Metern über NN die höchste Erhebung der Darmstädter Innenstadt, war schon im 19. Jahrhundert eine Gartenanlage des großherzoglichen Hofes und wurde 1833 im Stil eines Englischen Landschaftsparks umgestaltet. Dabei entstand der heute noch erhaltene Platanenhain.
Das Wahrzeichen Darmstadts ist der 48 Meter hohe Hochzeitsturm, der ein Aussichtsgeschoss hat, das einen schönen Rundblick auf die Stadt und das Umland bietet. Vor Ort ist er auch unter dem Namen „Fünffingerturm“ bekannt.

Ein weiteres markantes Gebäude auf der Mathildenhöhe ist die Russische Kapelle. Das Wasserbecken vor der Russischen Kapelle stammt von Albin Müller. Vor der Kirche befindet sich eine im Jahre 1914 im Jugendstil erbaute Brunnenanlage.

Das gemeinsame Abendessen nahmen wir im Restaurant in der Waldspirale ein. Die Waldspirale ist ein im Bürgerparkviertel Darmstadts gelegener Wohnkomplex. Im Innenhof befinden sich ein Kinderspielplatz und ein kleiner künstlich angelegter See. Zu den Besonderheiten des U-förmigen Gebäudes gehört die auffällige Fassade, die keinem Gestaltungsraster folgt mit „aus der Reihe tanzenden“ Fenstern und „Baummietern“, aus den Fenstern wachsende Bäume. Das mit Bäumen und Stauden bepflanzte Schrägdach verläuft ähnlich einer Rampe entlang der U-Form. An seinem höchsten Punkt erreicht das Gebäude eine Höhe von zwölf Stockwerken. Jedes der mehr als 1000 Fenster der Waldspirale ist ein Unikat und ist nicht nach einem Raster angeordnet. In jeder Wohnung sind verschiedene Klinken an Türen und Fenstern angebracht. Einige der Wohnungen sind im Stil Friedensreich Hundertwassers gestaltet und weisen in Bad und Küche die typischen bunten Fliesen auf. Ebenso sind in diesen Wohnungen sämtliche Ecken an Decke und Wänden abgerundet, um Hundertwassers Credo „gegen die gerade Linie und den rechten Winkel“ gerecht zu werden. Von außen fallen die typischen Elemente des Hundertwasser-Stils auf: die goldenen Zwiebeltürme, das Fehlen von geraden Linien und Ecken, die bunte Bemalung des Gebäudes in Erdtönen und die farbenfrohen Keramiksäulen.
Diesen interessanten und eindruckvollen Tag schlossen wir mit einer Weinprobe im renommierten Fachgeschäft von Bernd ab. Mehr als 500 persönlich ausgesuchte Weine aller Preisklassen lagern in „Bernds-Weinquelle“.
Bernd führt Weine aus allen Teilen Frankreichs. Von Südtirol bis Sizilien, von Deutschen Spitzenwinzern, „und jungen Wilden“. Aus den Bergen Spaniens und Portugals und aus der „neuen Welt“. Ob Rot, Weiß oder Rose, ob Landwein oder Grand Cru Classe, ob bio oder konventionell. Welcher Wein passt zu welchem Anlass? Welchen Wein soll ich verschenken? Welchen Wein serviere ich zu welchem Essen? Alle diesen Fragen wurden im Weinseminar behandelt.Am Sonntag wurde die Grube Messel besichtigt. Die Grube Messel ist vulkanischen Ursprungs. Trotz guter Kenntnisse über die Ölschiefer- und Fossil-Lagerstätte Grube Messel, war die Entstehungsgeschichte bis 2001 weitgehend unbekannt. Die heutige Grube Messel hat eine Ausdehnung von rund 800 m Durchmesser und einer Tiefe von etwa 65 m. Wer sie durchquert, wird sich fast nicht vorstellen können, dass die Auswirkungen der Maarexplosionen vor etwa 47 Millionen Jahren bis in eine Tiefe von fast 2000 m reichen. Die Grube Messel war die dritte Fossilienlagerstätte der Welt, die in die Liste der UNESCO – Welterbestätten Aufnahme fand.
Nach dieser großartigen Besichtigung wurde in der Nähe in einem Ausflugslokal das Mittagessen eingenommen und anschließend die Heimreise angetreten.
Fazit: Ein Klasse-Wochenende, Wiederholung nicht ausgeschlossen.
Wolfgang, Rainer, Reinhold, Helmut, Peter, Bernd, Wilfried und Wolfgang im Biergarten.
Für das Organisations-Team: Helmut Hartmann

 

2012 Erstes Jahrgangstreffen der 1964er Fernmeldelehrlinge am 24. Oktober in Lollar.
Am 1. April des Jahres 1964 hatten sie ihre Ausbildung begonnen, jetzt nach fast einem halben Jahrhundert sahen sie sich bei ihrem ersten Jahrgangstreffen wieder: die ehemaligen Fernmeldelehrlinge des Fernmeldeamtes Gießen.

Es hatte schon einige Mühe und ein paar Monate Zeit gekostet, bis alle Anschriften gefunden, die Telefonnummern und e-Mailadressen ermittelt waren. Schließlich waren es 17 der ehemals 40 Kollegen des Jahrganges, die der Einladung ins Bürgerhaus nach Lollar gefolgt waren. Drei Kollegen konnten wegen Krankheit und Urlaubsreise leider nicht teilnehmen und die Aufenthaltsorte von zwei der ehemaligen Lehrlingskollegen wurden trotz intensiver Bemühungen bisher nicht gefunden.

Nach so vielen Jahren sich wieder zu treffen, bedeutete nicht selten, in ein fremdes Gesicht zu blicken – und erst mühsam die Erinnerungsfetzen zusammenzusetzen, um wirklich zu erkennen, wer da nun vor einem stand. Umso intensiver waren die anschließenden Gespräche und Unterhaltungen. Viele Erinnerungen wurden ausgetauscht und mit besonderem Interesse in den zahlreichen Fotos gestöbert, die von den Kollegen mitgebracht wurden. Daraus ist inzwischen eine ansehnliche Sammlung geworden, die auf der neuen Internetseite der Giessener Fernmeldelehrlinge ihren Platz finden soll.

Bei so vielen Erinnerungen an die vergangenen Lehrlingszeiten war der Nachmittag wie im Fluge vorbei und man verabschiedete sich mit dem Wunsch, die frisch geknüpften Kontakte nicht wieder abreißen zu lassen und im kommenden Frühjahr ein weiteres Treffen zu organisieren.

 

2012 Treffen der 62er zum 50. Jubiläum am 2. Mai 2012 in Gießen.
Das Treffen begann um 9.30 Uhr mit der Begrüßung im „Dach-Cafe“ am Ludwigsplatz und vermittelte den Kollegen einen tollen Rundblick über die Stadt. In unmittelbarer Nähe, in dem Gebäude im Hinterhof des Hochhauses, befand sich seinerzeit die Ausbildungsstelle der Fernmeldelehrlinge.

Anschließend stand ein Besuch des Stadthauses mit Empfang bei Stadträtin Astrid Eibelshäuser auf dem Programm. In der Speisegaststätte „Gießener Stube“ nahe der Stadtpost war Gelegenheit zum Mittagessen. Eine Stadtführung sowie die Betriebsbesichtigung der „Gießener Allgemeinen“ füllte die Nachmittagsstunden ehe man sich in der Gaststätte „Altes Brauhaus“ zum Abschluß traf. Da einige Kollegen am Jubiläumstreffen nicht teilnehmen konnten, ist für des Jahr 2013 ein weiteres Jahrgangstreffen geplant.

Artikel in der Gießener Allgemeine vom 4.5.2012

 

2011 Treffen der 61er zum 50. Jubiläum am 8. April 2011 auf Burg Gleiberg.
Artikel in dm Gießener Anzeiger vom 14.4.2011